Satzung

Vereinssatzung:

§ 1: Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen Deutsch – Ugandische Gesellschaft, nach erfolgreicher Eintragung in das Vereinsregister, und hat seinen Sitz in Heilbronn. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 2: Zweck des Vereins

2.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (AO 1977).

Zweck des Vereins ist die Förderung der Begegnung zwischen Deutschen und Ausländern in Deutschland und die Förderung der Entwicklungshilfe.

Der Verein fördert Deutsch – Ugandische Beziehungen.

Der Verein setzt sich für die Unterstützung aller in Deutschland lebenden Ugander bei der Integration in der deutschen Gesellschaft zur Aufgabe.

Der Verein leistet einen aktiven Beitrag zum Verständnis für die ugandische Kultur.
Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
Durchführung von kulturellen Veranstaltungen, Vorträgen, Musik- und Tanzdarbietungen, etc.
Forderung von Öko-Tourismus in Uganda
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Darstellung von Entwicklungsprojekten in Uganda und Förderung ihrer Akzeptanz in der Öffentlichkeit und die Förderung von Familienplanung, Kinder- und Frauenbildung in Uganda.
2.2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2.3 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
2.4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2.5 Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig.

§ 3: Mitgliedschaft (Ein- und Austritt, Ausschluss)

3.1 Eintritt
Mitglied des DEUGA kann jede natürliche und juristische Person werden. Mit der Aufnahme erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheiden die Mitglieder auf der jährlichen Hauptversammlung.

3.2 Austritt
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit möglich.
Eine Rückvergütung von bezahlten Vereinsbeiträgen findet nicht statt.

3.3 Ausschluss
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig gemacht hat oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz einmaliger schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist.

3.4 Ehrenmitgliedschaft:
Zu Ehrenmitgliedern des Vereins sollen nur solche Personen ernannt werden, die sich um die Vereinsziele innerhalb oder außerhalb des Vereins besonders verdient gemacht haben.
Ehrungen erfolgen für
langjährige Mitgliedschaft
verdienstvolle Mitgliedschaft
Die Ehrungen sollen jeweils in den Mitgliederversammlungen vollzogen werden.

§ 4: Organe des Vereins

Vereinsorgane sind
der Vorstand,
die Mitgliederversammlung.

§ 5: Leitung des Vereins

5.1 Die Leitung des Vereins obliegt dem Vorstand.
Zum 1.Vorsitzenden darf nur jemand gewählt werden, wer die Ugandische Nationalität besitzt.
Der Vorstand besteht aus
dem 1. Vorsitzenden,
dem 2. Vorsitzenden,
einem Kassenwart,
einem Schriftführer
einem Beisitzer

Alle Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist
zulässig. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretene Vorsitzende, vertreten.

§ 6: Vorstandssitzung

6.1 Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Sitzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung.
Einberufung der Mitgliederversammlung.
Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr; Buchführung; Erstellung eines
Jahresberichtes.
6.2 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
6.3 Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme des/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Abwesenheit die des/der 2. Vorsitzenden.

§ 7: Mitgliederversammlung

7.1 Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über die Wahl des Vorstandes, die Prüfung und Genehmigung der Jahresabrechnung, die Entlastung des Vorstandes, Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins, Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.
7.2 Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt.
7.3 Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt schriftlich mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von 1/3 der Mitglieder schriftlich durch den Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen.
7.4 Jedes Mitglied hat das Recht, Anträge und Vorschläge einzubringen, über die bei der Versammlung beraten und abgestimmt wird. Die Anträge und Vorschläge müssen mindestens fünf Tage vor der Versammlung dem Vorstand bekannt gegeben werden.
7.5 Stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die am Tag der Versammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Wählbar sind alle volljährigen Vereinsmitglieder. Wählbar sind auch abwesende Mitglieder, wenn eine schriftliche Erklärung über die Annahme einer Wahl vorliegt.
7.6 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
7.7 Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben zu erfüllen:
die Entgegennahme des Berichts des Vorstandes, des Schriftführers und des Kassenwarts,
die Entlastung des Vorstandes,
die Wahl des Vorstandes jeweils für zwei Jahre – sie kann per Handzeichen erfolgen,
Satzungsänderungen,
Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie allgemeine Ehrungen
Festsetzung der Beitragshöhe
7.8 Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Enthaltungen bleiben unberücksichtigt.
Von der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom
Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Für Beschlüsse über Satzungsänderungen des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder notwendig. Eine Änderung des Vereinszweckes ist von dieser Regelung ausgeschlossen. Der Vereinszweck kann nur nach Zustimmung aller Mitglieder erfolgen, die auch schriftlich eingeholt werden kann.

§ 8: Mitgliedsbeiträge

8.1 Die jährliche Beitragshöhe wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.
8.2 Beiträge sind einmal im Jahr zu entrichten.
8.3 Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Beitrages verpflichtet; die Vorstandschaft kann in besonderen Fällen von der Beitragspflicht entbinden.
8.4 Bei Ausschluss oder Tod besteht kein Rückzahlungsrecht.

§ 9: Auflösung des Vereins

Entscheidung über die Auflösung des Vereins trifft allein die Mitgliederversammlung.
Der Beschluss der Mitgliederversammlung den Verein aufzulösen, bedarf einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt nach Durchführung der Liquidation das verbleibende Vermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Erwachsenenbildung in Uganda.

§ 10: Satzungsbeschluss

Die Satzung wurde durch die Vereinsgründungsversammlung am 05.03.2002 beschlossen. Sie tritt mit Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Heilbronn in Kraft. Bei der Mitgliederversammlung am 1. Juli 2011 wurde in § 5.3 eine Änderung vorgenommen.

Heilbronn, 19. Juli 2011

Deutsch-Ugandische Gesellschaft e.V.